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Nanga Parbat Tragödie am Schicksalsberg
 
 
Joerg Stingl ( *
  

Jörg Stingl / Thomas Treptow / Ganz Oben - Später Triumph am Mount Everest

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Ganz Oben Später Triumph am Mount Everest

Ganz Oben

Später Triumph am Mount Everest

Jörg Stingl / Thomas Treptow / 160 Seiten mit zwei Grafiken und 180 Farbfotos / Hardcover / Auflage: 2004

Die unsichtbare Kraft

"Ganz oben" von Jörg Stingl
und Thomas Treptow ist mehr als ein Bergsteigerbuch
Von Matthias Zwarg

"Gehen, keuchen und Pause, gehen, keuchen und Pause, nur dafür reichte die verbleibende Kraft." So beschreibt der Chemnitzer Jörg Stingl die letzten Schritte bis zum Gipfel des Mount Everest. Dann endlich: Am 22. Mai 2001, gegen 17 Uhr, hat es Jörg Stingl geschafft - er steht "ganz oben".

Was treibt Menschen, diese Strapazen auf sich zu nehmen? Monate lang unterwegs, in mehr oder weniger komfortablen Unterkünften nächtigend, schließlich in den Bergen Schnee, Wind, Kälte ausgesetzt. "Beim besten Willen kann ich nicht mehr sagen, wie lange ich bis zum eigentlichen Gipfel benötigte. Wie viele bleischwere Schritte, wie viele mühsame Atemzüge? Vielleicht 30 Minuten, vielleicht eine dreiviertel Stunde? … Es mag martialisch klingen, doch ich kämpfte fürchterlich um jeden Schritt, bis ich nicht mehr kämpfen musste. Bis ich diese unsichtbare Kraft, die sich mir im Aufstieg entgegen stemmte und mich zur Langsamkeit verdammte, überwunden hatte. Bis ich oben stand.

Auf dem Gipfel des Mount Everest. Ganz oben!"
Viele Stunden lang hat Jörg Stingl seinem Freund, dem "Freie-Presse"-Redakteur Thomas Treptow, von jener legendären sächsischen Himalaja-Expedition 2001 erzählt, und gemeinsam ist es ihnen gelungen, die Dramatik und die Faszination des außergewöhnlichen Unternehmens in Worten (von Thomas Treptow) und Bildern (größtenteils von Jörg Stingl) wiederzugeben.

"Ganz oben" ist mehr als ein weiteres Bergsteigerbuch, das die schneebedeckten Gipfel glorifiziert. "Ganz oben" macht lebendig und auch nicht Eingeweihten nachvollziehbar, was Menschen antreibt, ungewöhnliche Anstrengungen für ein schier unerreichbares Ziel auf sich zu nehmen, es erzählt vom Wert der Freundschaft, der Hilfsbereitschaft und der Kameradschaft, es spart auch die Schattenseiten des Alpin-Tourismus nach Nepal nicht aus.

"Ganz oben" ist unterhaltsam und spannend zu lesen, ohne in flache Globetrotter-Anekdoten zu verfallen. Stingl und Treptow würdigen die Arbeit der nepalischen Sherpas, die in Expeditionsberichten oft ungenannt bleiben, eben so wie die Leistungen der Bergsteiger, denen es (noch) nicht vergönnt war, auf dem höchsten Gipfel der Erde zu stehen.

"Ganz oben" lebt auch von den exzellenten Fotos, die das Leben und die Bräuche in Nepal eben so widerspiegeln wie die bizarre Schönheit der Berge und die manchmal beinahe übermenschlichen Anstrengungen der sächsischen Bergsteiger.

"Ganz oben" ist ein bewegender Reisebericht, und es ist ein sehr persönliches und sehr ehrliches und deshalb berührendes Buch, das auch Züge einer Bilanz des bisherigen Lebens von Jörg Stingl trägt - mitsamt den Erfahrungen in zwei Gesellschaftsordnungen. Ein Buch über Siege und Niederlagen - nicht nur im Himalaya

Jörg Stingl / Thomas Treptow / Nanga Parbat - Tragödie am Schicksalsberg

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Nanga Parbat Tragödie am Schicksalsberg

Nanga Parbat

Tragödie am Schicksalsberg

Jörg Stingl / Thomas Treptow. Mit einem Vorwort von Gerhard Baur / 168 Seiten: viele Farbfotos. / Hardcover /  Auflage: 2005

 

Die Nanga-Parbat-Expedition 2004 war eine der dramatischsten in der sächsischen Bergsteigergeschichte und eine der tragischsten zugleich. Jörg Stingl erinnert aus sehr persönlicher Sicht an die Reise zum neunthöchsten Berg der Welt. Er lässt mitfühlen, wenn die Alpinisten auf günstiges Wetter für den Aufstieg warten, wenn sie die unterschiedlichen Strategien für den Kampf um den Gipfel beraten, er erzählt, wie selbst scheinbare Kleinigkeiten wichtig werden und das Schicksal einer Expedition beeinflussen können.

Und nicht zuletzt berichtet Jörg Stingl vom erfolgreichen Aufstieg auf den Gipfel, dem das tragische Ende folgt: der Absturz von Günter Jung, die vergebliche Suchaktion nach dem Verunglückten, die Lebensgefahr, in die die übrigen Mitglieder der Gruppe gerieten.


Jörg Stingl / Thomas Treptow / Seven Summits Auf den höchten Bergen der sieben Kontinente

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Seven Summits Auf den höchten Bergen der sieben Kontinente

Seven Summits
Auf den höchten Bergen der sieben Kontinente

Jörg Stingl /Thomas Treptow / 224 Seiten mit neun Grafiken und 290 Farbfotos / Softcover / Auflage: 2008


Seven Summits: Auf den höchsten Bergen der sieben Kontinente.

Jörg Stingl ist der erste Deutsche, der die sieben höchsten Berge eines jeden Kontinents - die "Seven Summits" - ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff bezwang. Einen langen Atem benötigte der Chemnitzer dennoch, da die höchste Erhebung für Australien/Ozeanien umstritten ist. Um alle Zweifel auszuräumen, kletterte der Profibergsteiger deshalb sowohl auf den Mount Kosciuszko als auch auf die Carstensz-Pyramide. Seven Summits, sieben Kontinente, acht Expeditionen - Mount Everest, Aconcagua, Elbrus, Mount McKinley, Kilimandscharo, Mount Vinson, Mount Kosciuszko und Carstenz-Pyramide - eine bergsteigerische und organisatorische Höchstleistung.