Vulkane

P. Werner Lange / Vesuv - Leben und Tod am brennenden Berg

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Vesuv Leben und Tod am brennenden Berg

Vesuv

Leben und Tod am brennenden Berg

P. Werner Lange / 280 Seiten, 200 Abb. vierfarbig, 24,0x17,0cm / Pappband mit SU / Auflage: 2011

Eine halbe Million Touristen auf dem Berg,zweieinhalb Millionen in Pompeji!

P. Werner Lange führt den Leser durch Jahrhunderte einer feurigen Vesuvgeschichte und lässt Dichter, Schriftsteller, Bergwanderer zu Wort kommen, die aufschrieben, was sie erlebten und fühlten, geht mit ihnen über düstere Lavahänge zum Gipfelkegel, der
rot ist wie der Mars, und blickt hinab in den glühenden Kratergrund. Später fährt er mit der Schweizer Bahn hinauf und befragt Augenzeugen aller Art, so den Lügenbaron Münchhausen, aber auch Männer, die der Wissenschaft vom Vulkanismus
den Boden bereiteten − darunter ein Lord, der es riskiert, bei seinen Forschungen wie ein Schweinedieb erschossen zu werden, ein Ingenieur, der in einer Eruptionswolke wie eine lebende Fackel umherläuft, ein Amtsvorsteher, der tapfer an seinem
schwankenden Schreibtisch ausharrt und aufzeichnet, was auf dem brennenden Berg geschieht. Er begegnet seltsamen Gestalten wie dem Kunsthistoriker, der dort oben nackt auf kochender Lava Tauben brät, erzählt von den Wirkungen vulkanischen Feuers
auf beiderlei Geschlechter, bevor er zum Gang durch die vom Vesuv verschütteten Städte einlädt. Denn der Band will nicht allein vom Feuerberg und von den Erlebnissen seiner Besucher erzählen, sondern auch von der Kulturgeschichte des Landstriches
am Golf von Neapel. Schauplatz des Geschehens sind deshalb ebenso das schweflige Pozzuoli, Neapels Katakomben, Kirchen und Palazzi, Pompeji oder der versunkene Hafen von Herculaneum.

«Ich war still für mich erfreut, dass ich diesen merkwürdigen Gegenstand endlich sah.»Johann Wolfgang von Goethe
(bestieg den Vesuv dreimal)